Hoyershausen
Wir werfen einen Blick auf Hoyershausen: Ein typisches Haufendorf, eingebettet zwischen Külf und Duinger Berg. Inmitten die starke Mutterkirche „Marie-Lamberti“ für die umliegenden Ortschaften. Schmucke Bauernhöfe und Fachwerkhäuser gruppieren sich im Kreis darum.
Große landwirtschaftliche Flächen soweit das Auge reicht. Ein kleiner aber feiner Bürgerpark mit dem Kreuzstein, unser Wappen, lädt in der Dorfmitte zum Verweilen ein.
Ein wenig verträumt mag man denken, aber das Dorf pulsiert, die Bewohner sind rührig. Gleich nach dem Krieg waren es neben den bäuerlichen Betrieben ca. 17 Handwerksbetriebe die dem Dorf wieder zu Aufschwung verhalfen. Schon bald wurde es den mutigen Häuslebauern ermöglicht Bauland zu erwerben, um ihren Traum zu verwirklichen.
Der Zeitwandel hat auch vor unserem Dorf nicht halt gemacht.
Aus vielen kleinen und mittleren Betrieben wuchsen große landwirtschaftliche Betriebe hervor. Riesige Pflüge, Mähdrescher und Rübenroder mit aller Hightech umkreisen jetzt das Dorf. Ein Autohaus sorgt für die Mobilität der Einwohner und hält mehrere Arbeitsplätze bereit. Geschultes Fachpersonal eines privaten Pflegedienstes versorgt im weiterem Umkreis bedürftige Menschen.
Ein neu eingerichteter Hofladen mit Blumenfeld bietet schöne und nützliche Dinge an. Ein Munitions-Depot kommt in privaten Besitz und wird somit einer nützlichen Sache zugeführt.
Hoyershausen ist ein Pendlerdorf.
Viele fleißige Einwohner verlassen morgens den Ort um in den umliegenden Städten ihrer Arbeit nachzugehen. Freizeit und Feierabend können mit vielen Aktivitäten ausgefüllt werden. Eine Starke Feuerwehr ist auf die Sicherheit bedacht. Das Rote Kreuz ruft neben ihren eigentlichen Tätigkeiten einmal im Monat zum Kaffeetreff und Klönabend. Es werden wöchentlich Seniorengymnastik mit anschließendem Gedankenaustausch angeboten. Der Gymnastikclub hält mit zwei Gruppen die Dorffrauen fit. Lustige Kinder-Krabbelgruppen treffen sich regelmäßig im Pfarrhaus. Ein Singkreis übt fleißig um Feste und Gottesdienste mit Ihrem Gesang zu bereichern. Nicht zu vergessen „Kultur im Fachwerk“, wo aus privater Initiative einige Male im Jahr zu kulturellen Veranstaltungen eingeladen wird.
Zu Ostern sorgt die Dorfjugend unter der Leitung der Feuerwehr dafür, das am Ostersamstag ein herrliches Osterfeuer über das Tal leuchtet. Einmal im Jahr feiern die Vereine im Wechsel einen „Frühschoppen“. Ganz glücklich sind alle Bewohner über das Dorfgemeinschaftshaus, denn wo sollten diese wichtigen Treffen sonst stattfinden?
Das zuletzt erschlossene Neubaugebiet am Külf ist inzwischen mit ansprechenden Häusern bebaut.
Im Zuge der Dorferneuerung wird sicherlich noch vieles herausgeputzt. Die Einwohner sind Stolz auf ihr intaktes Dorf und tragen viel zur Pflege der vielen Grünflächen bei. Natürlich gibt es auch hier Sorgen und Probleme, aber überwiegend ist doch jeder darauf bedacht das Leben auf dem Lande als lebenswert zu erhalten.
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